Zusammenfassung der Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

# Die gesamte Öffentlichkeit soll über die verschiedenen Verfahren der Geburtshilfe informiert sein, damit jede Frau die für sie richtige Art und Weise der Geburtshilfe findet.

 

# Die Betreuung einer normalen Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett gehört zum Aufgabengebiet der Hebammen und angrenzenden Berufen.

 

# Alle Krankenhäuser sollen schwangeren Frauen Informationen über ihre praktizierte Geburtshilfe (z. B. Kaiserschnittraten, Dammschnittraten, Wasser- oder Hockergeburten etc.) frei zugänglich machen.

 

# Eine Kaiserschnittrate über 10 - 15 Prozent ist nicht gerechtfertigt.

 

# Einmal Kaiserschnitt bedeutet nicht immer Kaiserschnitt.

 

# Es ist nicht bewiesen, dass routinemäßige Dauer- CTG-Überwachung der kindlichen Herztöne den Ausgang der Geburt positiv beeinflusst.

 

# Schwangere sollen während der Wehen nicht am Rücken liegen. Sie sollen zu Bewegung angeregt werden und ihre Gebärposition frei wählen.

# Routinemäßige Dammschnitte sind nicht zu rechtfertigen.

 

# Keine Geburtseinleitungen aus Bequemlichkeit. Wehenmittel nur nach strenger medizinischer Indikation.

 

# Schmerzstillende und betäubende Medikamente nur zur Behandlung oder Verhütung von Geburtskomplikationen einsetzen.

 

# Eine routinemäßige frühzeitige Eröffnung der Fruchtblase ist wissenschaftlich nicht begründet.

 

# Das gesunde Neugeborene gehört zu seiner Mutter. Die Beobachtung des Kindes rechtfertigt nicht die Trennung von der Mutter.


# Nach der Geburt soll der Mutter möglichst bald Gelegenheit zum Stillen gegeben werden.

 

# Geburtshilfliche Abteilungen, die mit dem Einsatz von Technik kritisch umgehen, dagegen emotionale, psychische und soziale Aspekte in der Vordergrund stellen, sollen bekannt gemacht werden.

Diese Projekte sollen gefördert und als Modell für andere geburtshilfliche Einrichtungen dienen, um die öffentliche Einstellung zur Geburtshilfe zu verändern.

 

# Regierungen sollen Voraussetzungen schaffen, die den Einsatz neuer Geburtshilfetechnologien nur nach angemessener Prüfung erlauben.

 

Kontakt:

 

Diplomhebamme                              

Barbara Suntinger  IBCLC

Untervellach 67

9620 Hermagor                

 

 

 

 

Mobil: 0664/96 81 401

           Mo. - Fr. von 9 - 17 Uhr

 

Rückruf erfolgt zwischen den Visiten bzw. innerhalb von 24 Stunden

AUSNAHMEN:Rufbereitschaft bei PRAXIS- oder HAUSGEBURTSFAMILIEN u. Wehenbegleitung

 

Mail: basu.heb@a1.net

www.hebamme-hermagor.at